| Veranstaltung: | OMV 11.04.2025 | OV Innenstadt/Deutz (OV1) |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2.5. Wahlkreis Innenstadt 5 (Neustadt Nord, Agnesviertel) |
| Antragsteller*in: | Sandra Schneeloch (KV Köln) |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 07.04.2025, 14:38 |
A4: Sandra Schneeloch
Selbstvorstellung
Liebe Freundinnen und Freude,
Wahlkreis 5 und Listenplatz 5 der Ratsliste: das passt doch gut zusammen?
Bereits bei der vergangenen Kommunalwahl durfte ich für Euch in meinem Veedel als Direktkandidatin antreten und konnte mit Euch gemeinsam diesen Wahlkreis gewinnen. Das schreit nach einer Wiederholung und ich freue mich schon richtig auf den Wahlkampf mich Euch!
Ich bin vor 16 Jahren zum ersten Mal ins Agnesviertel gezogen und lebe nun ohne Unterbrechung seit 11 Jahren hier. Und das mit größter Freude und allem, was das urbane Leben im Agnesviertel, am Eigelstein, im Villenviertel und am Mediapark so mit sich bringt. Ich geniesse den kurzen Weg zum Rhein, die vielen Restaurants, Cafes und Büdchen, Freiraumdemos, den Lentpark, den Eigelstein, 4 Kinos, die vervorragende ÖPNV Anbindung in alle Richtungen. Für mich ist es nicht die 15 Minuten Stadt, sondern das 5 Minuten Veedel. Ich habe alles hier, was ich brauche. Nur ein Schuhgeschäft würde ich mir noch wünschen. Die Nähe zur Kreisgeschäftsstelle ist ein absolut großes Plus.
Es ist in den letzten 5 Jahren viel passiert: die Maybachstrasse ist zur Fahrradstrasse geworden, der Eigelstein ist verkehrsberuhigt. Für "Ring frei" fehlen am Ebertplatz und Hansaring nur noch wenige Meter.
Zu diesem Wahlkreis zählt nach einem neuen Wahlkreiszuschnitt leider nicht mehr die Eigelsteintorburg (empörend!), aber mit den offenen Jazzhaus Schule habe ich einen guten Draht, in den letzten Haushaltsverhandlungen konnten wir hier auch Gelder für eine dringend benötige Sanierung bereitstellen.
Es stehen aber auch noch einige Projekte vor Ort an, die ich weiterhin gerne eng begleiten möchte:
Als Mitglied im Begleitgremium Ebertplatz nehme ich dort gerne konstruktv kritisch teil, die Schliessung mehrerer Treppen voraussichtlich im Sommer 2025 beobachte ich mit Spannung. Die Herausforderungen mit dem Drogenhandel auf dem Platz lassen sich meiner Meinung nicht alleine durch bauliche Maßnahmen lösen, hier braucht es soziale Kontrolle, Streetwork, die weitere soziokulturelle Bespielung durch Konzerte, Kunst und Events, wie den schon jetzt sehr erfolgreichen Flohmarkt und die Gastro vor Ort. Ich bin mit vielen Aktuer*innen am Platz im guten Austausch und stimme mich immer eng mit dem Ortsverband und der Bezirksvertretung ab, damit wir eine gemeinsame Grüne Meinung zu den weiteren Entwicklungen habe.
Das Fort X rottet nach einer durch die Stadt vemurkste Ausschreibung weiter vor sich hin, hier müssen wir ran! Die Stadt muss eine weitere Ausschreibung in Gang setzen, um das Fort wieder für alle Nachbar*innen zur Verfügung zu stellen, am liebsten auch mit einem gastronomischen Angebot. Hier klemme ich mich gerne hinter.
Die Bastei soll an einen Investor gegeben werden, auch hier will ich eine neue Nutzung weiter begleiten und die Bastei auch für alle Anwohner*innen nutzbar machen in der Hoffnung, das dort ein Kaffee nicht zukünftig EUR 8 kosten wird. Wir haben gerade im Stadtrat die weiteren Planung für eine Fuss- und Radverkehrsbrücke von der Bastei in den Rheinpark beschlossen, ein Baubeschluss in der kommenden Wahlperiode wäre natürlich ein Traum!
Eine große Veränderung wird das Villenviertel durch die Umwandlung der alten Oberfinanzdirektion auf der Riehler Strasse zu einer Erstaufnahmeinrichtung für Geflüchtete erfahren. Hier spreche ich mich allen Beteiligten und setze mich stark dafür ein, das diese Projekt zu einem Erfolg wird. Wenn eine Nachbarschaft Menschen in Not helfen kann, dann meine.
Auf meiner gemeinsamen to-do Liste mit der Bezirksvertretung steht noch eine Bürger*innenbeteiligung zur Beruhigung der Neusser Strasse und des Neusser Platzes: vor 3 Jahren in der BV beschlossen, noch nichts passiert.
Als Mitglied im politischen Beirat der Alten Feuerwache bekomme ich viel mit, was unser soziokulturelles Zentrum ausmacht und warum die Angebote unserer Bürgerzentren essentiell für unsere Stadt sind. Die Innenhofsanierung ist
Über mich: ich bin Baujahr 1981, habe mit 16 eine Berufsausbildung zur Bankkauffrau u.a. in Köln-Zollstock an der Berufsschule gemacht, nach vielen Jahren in der Firmenkundenberatung von Großbanken mit Auslandseinsätzen in Irland und England, berate ich in meinem Lohnjob nun einige der größten Banken des Landes zur Thema Nachhaltigkeitsstrategien. Im Rat kümmere ich mich vornehmlich um Finanz-, Haushalts- und Wirtschaftspolitik. Ich mag Fantasy und Sci-Fi, nähe gerne, reise gerne, ich unterstütze finanziell NGOs und Initiativen wie Greenpeace, BUND, NaBu, Frauen in die Aufsichtsräte e.V, Bürgerbewegung Finanzwende, GWÖ Deutschland und den Bürgerverein Eigelstein.
Ich würde mich sehr über Euer Vertrauen und Eure Stimmen freuen!
Viele Grüße
Eure Sandra
- Alter:
- 44
- Geburtsort:
- Bergisch Gladbach