| Veranstaltung: | OMV 11.04.2025 | OV Innenstadt/Deutz (OV1) |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2.1. Wahlkreis Innenstadt 1 (Altstadt Süd) |
| Antragsteller*in: | Petra Pinger (OV Köln-Innenstadt/Deutz) |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 10.04.2025, 09:17 |
A6: Dr. Petra Pinger
Selbstvorstellung
Hallo ihr Lieben,
wir alle wissen, Köln ist ein Dorf mit knapp 1 Million Einwohnern. Und die Südstadt ist ein kleines Dorf innerhalb dieses Dorfes. Heute bewerbe ich mich bei euch als Direktkandidatin in genau diesem kleinen Dorf, dem Wahlkreis Innenstadt 01 „Altstadt-Süd“. Damit bewerbe ich mich um die Direktkandidatur in dem Veedel, in dem ich tief verwurzelt bin und mich zu Hause fühle.
Mein Veedel und ich:
Ich bewerbe mich bei euch um eine Direktkandidatur in dem Veedel, in dem ich schon zur Schule gegangen bin und dessen Wandel ich bereits seit bald 30 Jahren miterlebe. Studium, Forschung und Reiselust haben mich zwar mehrfach aus Köln fortgeführt, aber meine Liebe zu dieser Stadt und den Menschen hier hat mich letztlich immer sehr schnell zurück in meine Heimat geführt. Für mein Psychologiestudium bin ich nach Maastricht gezogen. Jedes Wochenende war ich aber doch zu Hause in Köln bei meinen Schulfreunden. Für meine Promotion zog ich nach Frankfurt. Die Wochenenden verbrachte ich aber immer bei meinem Freund in der Südstadt. Diese besondere Anziehung des Kölner Südens spüren alle, die dort beheimatet sind. Viele meiner Schulfreund:innen leben immer noch im Veedel oder sind, wie ich zurückgekehrt. Sie leben und arbeiten dort, betreiben eigene Geschäfte wie Yogastudios oder Brauhäuser, und viele sind jetzt selbst Eltern von Kindern, die dort zur Schule gehen.
Für mein Veedel und unsere grünen Ziele:
Überall im Veedel leben und arbeiten Menschen, denen ihre Nachbarschaft und ihre Umwelt wichtig sind. Die Menschen in diesem Veedel verweilen gerne gemeinsam an öffentlichen Plätzen. Sie feiern gerne, und so haben auch Karnevalsvereine wie die KG Ponyhof hier ihren Sitz. Die Menschen bepflanzen und gestalten öffentliche Plätze und sorgen sich um jeden Baum. Und nicht nur im Annohaus und im Vringstreff setzen sie sich für ihre Mitmenschen mit und ohne Wohnung ein und ermöglichen so Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ob durch Lohnarbeit, Ehrenamt oder auch Hobbys – wir Grüne haben in diesem Veedel viele Verbündete für unsere Ziele!
Für diese Menschen und unsere gemeinsamen Ziele möchte ich als Direktkandidatin ansprechbar sein und einsetzen – nicht nur während des Wahlkampfs, sondern auch über die gesamte Ratsperiode hinweg. Und da stehen einige Aufgaben an, die ich gerne als Direktkandidatin begleiten möchte, zum Beispiel:
- Für ein grünes Köln: Wir Grüne setzen uns im Rat für Entsiegelung von Flächen und den Schutz von Parks und Baumbeständen ein. Das betrifft auch die Altstadt-Süd, denn das Gleisbett auf dem Ring wird begrünt, die Bäume am Ubierring brauchen Schutz und ich möchte mich dafür einsetzen, dass an der Einsturzstelle des Stadtarchivs das „Waidmarktwäldchen“ entsteht.
- Für ein mobiles Köln: Im Stadtrat wird entschieden, wie wir in Köln mobil sind. Für das Veedel bedeutet das unter anderem eine geplante Fußgänger- und Fahrradbrücke vom Ubierring über den Rhein auf die Schäl Sick. In der Altstadt-Süd mit seinen engen Straßen und Gassen braucht es eine geschickte Verkehrsführung, insbesondere am Chlodwigplatz. Eine autofreie Severinstraße schafft mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer. Und auch wenn der Süden nicht auf der Ost-West-Achse liegt, haben wir in Altstadt-Süd viele Mitstreiter:innen gegen die beschlossene Tunnellösung. Denn kein Veedel weiß aus eigener leidlicher Erfahrung besser, wie es ist, über Jahrzehnte mit einer Tunnelbaustelle zu leben.
- Für ein lebens- und liebenswertes Köln: Im Stadtrat möchte ich mich zukünftig dafür einsetzen, dass wir hier gut zusammenleben können. Hierzu gehört bezahlbarer Wohnraum - auch in der Südstadt! Und zum Zusammenleben gehört es auch, auf öffentlichen Plätzen feiern und verweilen zu können. Ein Verweilverbot wie am Brüsslerplatz darf es auch in der Altstadt-Süd nicht geben.
Die Verantwortung für einen Wahlkreis zu übernehmen bedeutet für mich, für die Menschen, Vereine, Institutionen und Unternehmen im Veedel ansprechbar sein. Ich möchte den Menschen zuhören, ihre Bedürfnisse wahrnehmen und die veedelsrelevanten Ratsentscheidungen kommunizieren und erklären. Ich bin der festen Überzeugung, dass das am besten gelingt, wenn man das Veedel, die Menschen und ihre Lebensrealitäten kennt.
Meine Motivation und Kompetenz für die Mitarbeit im Stadtrat:
Drei gute Gründe, warum ich Mitglied des nächsten Stadtrats sein sollte, habe ich in meiner schriftlichen Bewerbung für die Ratsreserveliste erklärt: https://4kmv.antragsgruen.de/Koeln-KMV-4-2025/dr-petra-pinger-22063.
Hier eine Kurzzusammenfassung: Ich bin promovierte Bildungsforscherin und arbeite aktuell beim Projektträger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Dort unterstütze ich das Bundesministerium für Bildung und Forschung bei der Forschungsförderung. Durch meinen Beruf als wissenschaftliche Referentin bringe ich eine gute Kombination aus Fachwissen und Verwaltungserfahrung in die Ratsarbeit mit ein – nicht nur für mein Herzensthema Bildung.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir das Vertrauen schenkt und mich zur Direktkandidatin für diesen wunderbaren Wahlkreis wählt.
Eure Petra
- Alter:
- 39